Das Korsett der Monogamie

In diesem Artikel möchten wir die monogame Beziehungsform in Anbetracht aktueller und gesellschaftlicher Strukturen kritisch hinterfragen. 

 

Die Liebe ist, wie Paartherapeuten sagen, monogam. Nur der Mensch ist es nicht. Untreue zerstört das Vertrauen, zerbricht Hoffnungen, Herzen und Familien. Die entscheidende Frage ist aber nicht, warum wir eigentlich nicht treu sein können. Sondern warum unser Beziehungsideal auf einer Lüge gründet. Die Lüge, dass wir uns immer treu sein werden, obwohl 3/4 aller Partner fremdgehen und mehr als 50% der Ehen geschieden werden.

 

Sollte wir nicht unser eigenes Lebensmodell finden und uns nicht strengen Dogmen unterordnen, die uns die Kirche oder die Gesellschaft aufzwängen will?

 

Den eines ist sicher, die Fassade der Monogamie bröckelt gewaltig. Persönliche Erfahrungen sollten gegenüber religiösen Dogmen und Konditionierung, immer vorgezogen werden. Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Artikel.

Beziehungen auf dem Prüfstand

Viele Menschen leben in unglücklichen Beziehungen/Ehen, und das über Jahre hinweg. Warum nehmen viele Paare diesen unglücklichen Zustand in Kauf?

 

Warum kann man nicht einfach die Spur wechseln, in der Hoffnung das man dann endlich glücklich wird ? Liegt es an der Gewohnheit oder der Angst vor Veränderungen?

Warum geht man oft den Weg des geringsten Widerstands und ist lieber ein Leben lang unglücklich? Anstatt alleine aber selbstbestimmt und kongruent mit sich selbst zu sein. Warum sich nicht die Chance zu geben, sich neu zu verlieben?

 

Viele Paare ziehen dem unbekannten und vielleicht besseren Leben das gewohnte vor, auch wenn das Gewohnte einen nicht zufrieden stellt. 

 

Zu früh aufgeben solltest du in einer Beziehung allerdings nicht, wenn du ernsthaft an eine gemeinsame Zukunft glaubst, die auf wahrer Liebe basiert. Oft ist eine Krise auch eine Chance, hier musst du genau wissen wie es um deine Beziehung steht. Eine Paartherapie bringt nur dann etwas, wenn ihr beide an eure Beziehung glaubt und sie von Anfang an auf Liebe, und nicht auf Bedürftigkeit basiert hat.

 

Daraus, wie Paare zusammen kommen kann man in vielen Fällen erahnen von wem die Beziehung beendet wird, insbesondere wenn man das soziale Investment der Partnersuchenden in Augenschein nimmt. Wer investiert mehr in die Beziehung, wer liebt mehr?

 

Warst du als Mann für die Frau immer nur ein Clown der sie ständig bespaßen musste damit sie bei dir bleibt? Dann stehen deine Chancen schlecht, die Beziehung zu retten. In diesem Falls kannst Du keine Liebe entflammen, wenn es von vorne herein keine Liebe gab.

 

Gerade wenn die Liebe sich sozusagen "entwickelt" hat, ist das kritisch zu bewerten. Hat sich die Liebe bzw. die Beziehung entwickelt nach dem Du dich ausreichend qualifiziert hast, dann ist das eine schlechte Grundlage für eine Beziehung. Ich habe beruflich mit so vielen Männern zu tun, die eine Frau ständig durch materielle Dinge beeindrucken und sich regelrecht qualifizieren müssen, damit sie endlich Aufmerksamkeit bekommen. Die Frau bei Laune zu halten mit überschwänglich emotionalen und finanziellem Investment, ist der größte Fehler den du als Mann tun kannst. Diese Frau liebt dich nicht wirklich, eher genießt sie den Luxus den du ihr als Versorger ( Versager ) bietest. 

 

Also, bist Du unglücklich in deiner Beziehung und siehst Du keine Perspektive und verleugnest dich und deine Interessen zunehmend mehr, dann ziehe die Konsequenzen. Oft ist ein Schrecken mit Ende besser als ein Schrecken ohne Ende, doch ziehen die meisten lieber das bekannte Elend der unbekannten Herausforderung  vor.

 

Warum fällt es den meisten Menschen so schwer streng nach den Grundsätzen der traditionellen Ehe zu leben? Ich meine damit die  Grundsätzen die uns die Kirche sowie die Gesellschaft seit jeher auferlegt. Der Grund liegt darin das diese Grundsätze gegen die Ausrichtung unserer Natur und jeglicher Vernunft sind.

 

Ziel sollte es sein, ein ehrliches, glückliches und produktives Leben zu führen. Die Betonung liegt hier auf ehrlich, denn nirgends wird so viel gelogen, betrogen, intrigiert und verheimlicht wie in Beziehungen. 

 

Ich bin Du, Du bist ich und zusammen sind wir eins und ich werde alles für dich tun. Klingt romantisch kann aber verdammt selbstzerstörerisch sein. Denn dieser Grundsatz führt in den meisten Fällen, zu Freiheitsberaubung im gegenseitigen Einvernehmen !

 

Religiöse Zwänge können deine Freiheit sowie die individuelle Weiterentwicklung der Person sowie der Beziehung enorm einschränken. Hier sollte allerdings nicht jede Religion über einen Kamm geschert werden, selbst die konservativste Glaubensform kann unter falschem Verständnis des Einzelnen eine krankhafte Form annehmen. Es kommt immer darauf an, wer und was gelehrt wird. Ich habe sehr oft die Erfahrung gemacht, dass Menschen sich aus religiösen Gründen massiv einschränken und das unter Berufung der Bibel, obwohl das in der Bibel gar nicht so gemeint war.

 

Es wurde von den Menschen einfach nur falsch verstanden und evtl. auch falsch weitergegeben. Ich möchte hier keine Religion abwerten, es geht vor allem um das was wir draußen in der Realität sehen: Unglückliche Menschen die in toxischen Beziehungen leben und leiden, aufgrund falsch verstandener Dogmen und überholten Glaubenssätzen. 


Treue

Aktuelle Statistiken zeigen wie die vergangenen Jahre auch, dass gleiche Phänomen. Nahezu jeder zweite geht fremd und jede zweite Ehe wird annuliert. In den Medien wird propagiert das Männer besonders viel fremdgehen. Entspricht diese Aussage der Wahrheit? Wohl kaum!

 

Frauen gehen genauso fremd gehen wie Männer. Ich behaupte sogar das sie mehr fremd gehen als Männer, es auch besser mit Ihrem Gewissen vereinbaren können, wenn sie mal fremdgegangen sind. Zudem sind Frauen geschickter beim vertuschen. Wenn der eigene Freund lieber CALL OF DUTY spielt als an seiner Frau, dann sieht die Frau es als ihr gutes Recht ihre sexuelle Befriedigung bei einem anderen Mann einzufordern. Genau das haben mir schon viele Frauen erzählt. Für Frauen ist es sehr belastend,  wenn der eigene Mann ständig am zocken ist und die Welt um sich herum vergisst.

 

Diese Tatsache wurde erstens durch meine Berufskollegen bestätigt und zweitens, meine Erfahrung als Flirttrainer sowie Studien belegen dies auch. Männer wollen meistens eine heiße Affäre anfangen um die Langeweile im Bett zu bekämpfen. Frauen wiederum suchen beim fremdgehen nach emotionaler Nähe und Geborgenheit.

 

Die Frau will wieder wahrgenommen werden, gesehen werden und nicht als selbstverständlich angesehen werden. Dieser Umstand treibt Frauen in die Arme eines anderen Mannes. Wenn die Frau dir alle Reißzähne gezogen und dich erzogen hat spricht das nicht gerade für deine Anziehung gegenüber Frauen! In der Regel wollen Frauen keinen verweichlichten Waschlappen der keiner Frau Paroli geben kann, sei Dir dessen bewusst mein Freund.

 

Fakt ist, beide Geschlechter gehen fremd. Hier möchte ich noch erwähnen das in vielen Fällen nicht der Seitensprung an sich, sondern die Lügen drum herum, für einen enormen Vertrauensbruch sorgen und folglich zum Beziehungsende.

 

Solltest du den Seitensprung beichten oder es kommt halt irgendwie raus, dann redet offen darüber was zum Seitensprung geführt hat. Nicht nur sagen, ich tus nie wieder blablabla...irgendetwas muss ja gefehlt haben in der Partnerschaft damit es zum Seitensprung gekommen ist. Klärt das, betreibt keine Symptom sondern eine Ursachenbehandlung. 

 

Sind wir nun alle notorische Fremdgeher? Unfähig treu zu sein? Stimmt mit uns etwas nicht? Um  solche Fragen zu klären gibt es Paartherapheuten. "Experten" die dein Sexleben wieder in Schwung bringen wollen.

 

Man muss an der Ehe bzw. an der Sexualität arbeiten. Hier liegt schon der große Fehler, in der Ehe wird dem Sex ein zu hoher Stellenwert eingeräumt. Schieflage im Bett, demzufolge auch Schieflage in der Beziehung. Gut für Paartherapeuten die natürlich auch etwas zu tun haben wollen. Leider setzen viele Paartherapeuten Paare unter Druck weil der SEX muss ja in der Beziehung gegeben sein, ansonsten ist die Beziehung auch in Gefahr. 

 

Die Sexualität ist der Spiegel der Beziehung, wie Paartherapeuten gerne behaupten. Gerade dieser zu hohe Stellenwert der Sexualität schadet vielen Paaren, artet in Stress aus und sorgt für Konflikte. Sex ist austauschbar, aber die vollkommende Liebe zu einem bestimmten Menschen eben nicht !



Gesellschaftliche und religiöse Zwänge

Aus christlicher Sicht ist die Treue Voraussetzung für erotische Liebe. Wer also einmal untreu war kann sich nicht mehr auf die Liebe berufen und ist unfähig in Bezug auf echter, reifer und wahrer Liebe. Er ist Liebes und beziehungsunfähig. Zählt man allerdings die Untreuen, die in Trennung lebenden, die Geschiedenen, die Singles, die Wiederverheirateten und andere an der Liebe gescheiterten " Versager" zusammen, so muss man ca 90 % der Bevölkerung die Erfahrung jener sagenumwobenen "wahren" Liebe und damit jede Reife absprechen. Verstehst Du was ich meine?!

 

Wie oft habe ich schon folgende Situation gesehen...

 

Viele Männer sind zwar schon vergeben aber sie haben ständig Lust auf andere Frauen, wollen jedoch nicht untreu sein um ihre Beziehung nicht zu gefährden. Ist dieser Zustand wirklich erstrebenswert? Du bist nicht treu weil du es willst, sondern weil das Rollenbild erfüllen sollst und deine Frau es von dir erwarten.

 

Deine Frau denkt dann wohl auch noch Du bist ihr gerne treu, doch du bist es nicht sondern tust ihr, und der Beziehung nur einen Gefallen ( du tust niemanden damit einen Gefallen ). Wenn du das tust...und das tut fast jeder Mann...verleugnest du deine Bedürfnisse, handelst gegen deine Natur, bist unehrlich zu dir selbst und unehrlich zu deiner Frau. Appetit holen ist erlaubt, gegessen wird aber Zuhause. Leider schmeckt es vielen Männern Zuhause nicht mehr und man sieht sich um, nach anderen Frauen.  

 

Jeder Mann, der noch Bezug zu seiner Männlichkeit hat fühlt sich sexuell zu anderen Frauen hingezogen, wie der Mann damit umgeht muss jeder Mann selbst entscheiden.

 

Das klingt sehr gewagt dennoch bin ich davon überzeugt das fast jeder Mann nur deswegen treu ist, um seine Beziehung nicht zu gefährden. Sind diese Männer nun Schweine? Ich finde nicht, denn man sollte ganz klar zwischen sexueller und mentaler Treue unterscheiden. Ach ja, sexuelle und mentale Treue gehören unabdingbar zusammen. Das klappt ja auch so wunderbar wie wir bereits gelernt haben ;-).

 

In einer Beziehung muss man treu sein! Na gut, aber warum will das nicht so recht klappen? Schaut euch mal um, oder reflektiert euch selbst wie gut dieses Modell funktioniert. Kann man sexuelle Treue wirklich erwarten? Ich erinnere an die Studien die belegen das jeder zweite fremdgeht, oder denkt mal an die Seitensprungportale die wie Pilze aus dem Boden schießen.

 

Wir halten ein Beziehungsmodell am Leben von dem wir wissen, das es nicht funktioniert.

Für die meisten funktioniert es nicht, dennoch halten wir es am Leben weil uns von den Medien, der Gesellschaft, der Kirche und Hollywood beigebracht wird, das dies schon immer die " richtige " Beziehungsform " war.

 

War es das wirklich? Oder hat uns die Kirche wieder einmal etwas aufgezwungen?

 

Zunächst muss man folgendes klarstellen, die Grundsätze der traditionellen Ehe waren nicht, wie uns ständig beigebracht wird der Standard.

 

Im Gegenteil, diese Grundsätze wie eine Ehe auszusehen hat, zwang uns die Kirche vor erst 200 Jahren auf. Vorher waren Ehen oft Zweckgemeinschaften, u.a. aus Abhängigkeit, natürlich auch aus Liebe und wenn man sich nicht sympathisch war, wurde trotzdem geheiratet wenn man sich einen nutzen davon erhoffte.

 

Nebenbeziehungen wurden erlaubt und auch sexuelle Treue zu seinem Partner war keine Anforderung der damaligen Zeit. Dann jedoch brachte die Kirche Liebe, Romantik, dubiose Grundsätze und die unabdingbare Treue zum Partner mit in die Ehe hinein. Seit diesem Augenblick vor 200 Jahren bis heute, geht es mit der Ehe stetig bergab.

 

Es entspricht nicht der menschlichen Natur, sich sein ganzes Leben nur ein einen Menschen zu fixieren. Um das zu erkennen muss man kein Verführungscoach sein, sondern offen und reflektierend das begutachten was sich tatsächlich im Leben abspielt.

  

Beachte doch einfach mal kritisch dein eigenes Beziehungsleben, und das der anderen..schau dich mal um und geh auf die Straße. Schau dir die Menschen an......spinne den Gedanken weiter und du merkst wie verkopft, unehrlich und vor allem wie unglücklich unsere Gesellschaft ist. Unter anderem auch deswegen weil wir ein Beziehungssystem anstreben das gegen unsere Natur ist und viele von uns unglücklich macht.

 

Erfahrene Verführungscoaches wissen das eine Frau die glücklich in einer Beziehung sich kaum auf eine Liaison mit einem anderen Mann einlässt. Da allerdings viele Frauen gerade in langjährigen Beziehungen unzufrieden sind, können erfahrene Verführer solche Frauen spielend verführen. Vergeben oder verheiratet? Das sind keine Hindernisse, ob das moralisch korrekt ist musst Du jedoch selbst entscheiden. Auf der anderen Seite schmeißen sich vergebene Frauen oft an andere Männer ran und behaupten das sie Single sind. Ein Berufskollege meinte vor kurzem das er endlich mal Frauen im Bett haben möchte die nicht vergeben sind. Behalte diese Tatsachen im Hinterkopf.

 

 

Von Grund auf sollten einige Glaubenssätze widerlegt werden. Verliebtheit zum Beispiel. Verliebtheit ist kein ausschlaggebendes Kriterium um zu entscheiden ob jetzt eins Mensch gut oder schlecht für uns ist. Für die Lebenspartnerschaft braucht es mehr als nur einen Gefühlsrausch, um bestehen zu können.

 

Wichtige Kriterien sind z.B. das ihr beide wisst was ihr vom Leben erwartet, gleiche Lebensentwürfe oder auch Wertvorstellungen und ganz wichtig auch Sympathie. Verliebtheit ist demzufolge eine wackelige Beziehungsgrundlage da sie auf tatsächlicher oder ersehnter Bedürfniserfüllung beruht. Verliebtheit macht blind, blind vor den Eigenschaften eures Partners die früher oder später sowieso das Ende der Beziehung herbei rufen können.

 

Daher nehmt die Verliebtheit nicht als alleinige Grundlage für euren zukünftigen Partner!

 

Die Beziehungsdauer an sich, ist auch kein Kriterium für die Qualität einer Beziehung. Auch wenn Experten behaupten mögen, mit der Dauer vertieft sich die Beziehung und die Leidenschaft intensiviert sich. Diese Intensivierung im positiven Sinne vollstreckt sich nur bei Paaren die eine gesunde Beziehung führen, in der keiner von beiden seine Bedürfnisse und Entwicklungsphasen in Kompromissen auflöst.

 

Was sind denn die Grundsätze der traditionellen Ehe?...und jetzt überlege mal selbst. Können wir diese Grundsätze wirklich wahrhaftig und in Ehrlichkeit leben? Ohne zu Lügen, ohne Shittests herauszufordern, ohne seine Bedürfnisse und Neigungen zu verleugnen, ohne gegen seine Natur zu handeln und vor allem ist es möglich seine persönliche Entwicklung in einer traditionellen Ehe auszubauen? Oder artet die Beziehung aus in eine Kompromisspartnerschaft? 

 

 

 

Hier ein kleiner Auszug der Grundsätze.

 

 

  • das die Ehe auf ewig Bestand hat (  Die Berufung auf dieses Versprechen kann Menschen seelisch und körperlich krank machen )

 

  • das sie eine totale Verpflichtung bedeutet ( Einschränkung der Freiheit )

 

  • das der Partner Ihnen gehört ( Besitzdenken )

 

  • das der Partner sich nie von einem anderen Menschen angezogen fühlt und einem immer treu ist (Wer kann das garantieren?)

 

  • das Eifersucht gleichzeitig Liebe bedeutet (Eifersucht resultiert aus Mangelbewusstsein, vor allem gegenüber sich selbst)

 

  • das ein Kind der überzeugendste Ausdruck der Lieb ist, die Sie füreinander empfinden 

 

  • das Opferbereitschaft ein Maßstab für die Liebe ist (Selbstverleugnung)

 

  • und jetzt das verheerendste...das der Mensch den sie heiraten, all Ihre Bedürfnisse in wirtschaftlicher, physischer, sexueller, intellektueller und emotionaler Hinsicht erfüllen kann.

 

Den letzten Grundsätze kann kein gesunder und kongruenter Mensch einhalten, aus diesem Grund sind außereheliche Beziehungen eine Bereicherung für die persönliche Entwicklung. Die müssen allerdings nicht sexuell sein, ganz und gar nicht.

 

Unbestritten leben sehr viele Menschen in einer unglücklichen Beziehung, warum sollte man sich Jahrzehnte lang für eine unglückliche Ehe aufopfern um letztendlich doch seine Scheidung durchzuziehen? Am besten Du bist von Anfang an ehrlich gegenüber deiner Beziehung und zu Dir selbst. So ersparst du dir viel Leid und verschwendete Lebenszeit,

 

Damit eine Ehe lebendig bleibt, sollten die Partner aktive Menschen sein und mit offenen Augen durchs leben gehen. Man sollte gemeinsame und getrennte Interessen haben. Ständig aneinandergekettet zu sein erstickt die Beziehung, denn Beziehungspartner benötigen Platz zum atmen.  Man kann nicht alle Freuden und intellektuelle Anregungen ausschließlich bei einem Partner finden. Ein Partner kann nicht alles sein, damit meine ich das der Partner auch mit anderen Menschen leben darf. Wie man dies gestaltet, ist jedem selbst überlassen.

 

Du kannst deinen Partner lieben und trotzdem mit anderen Menschen in Kontakt treten. Wenn du dein ganzes Leben nur mit deinem Partner rumhängst, kommt es einer Vergeudung von nicht gelebten Lebensinhalten gleich.

 

Das Leben hat mehr zu bieten als das ganze Leben mit einem Partner zu leben, Kinder groß zu ziehen , arbeiten zu gehen, 30 Jahre Hypothek abzubezahlen und dann den Ruhestand genießen. Der herbeigesehnte Ruhestand ist für viele auch kein Genuss ist, da Du meist dann noch weniger Geld zur Verfügung hast und zu viel Langeweile. Spiele nicht auf Sicherheit, sondern gehe auch Risiken ein. Dann kommst du nicht nur im Leben viel weiter sondern bist auch für Frauen attraktiver, als ein Weichei der sein ganzes langweiliges Leben lang nur auf Sicherheit spielt. 

 

Lebe kein Leben aus zweiter Hand, lerne aus deinen Erfahrungen und nehme dein Leben in die Hand. Selbst wenn du dich Dogmen unterordnest die in irgendeinem Buch stehen, reflektiere sie ständig nach ihrem Nutzen und frage dich: ,, Geht es mir dadurch wirklich besser und kann ich mich weiterentwickeln? "

 

Viele Menschen leben im Glauben, das man erst im Ruhestand das Leben wahrlich genießen kann. Die Kinder sind aus dem Haus, nicht mehr arbeiten zu müssen und einfach Zeit für sich haben. Leider ist das oft ein Trugschluss, viele haben kein Geld und sind auch gesundheitlich nicht mehr auf dem Damm. Nicht wenige stellen dann fest, dass sie die produktivsten Jahre ihres Lebens in eine Arbeit gesteckt haben, die sie nicht erfüllt hat. Worauf will ich hinaus, ich will darauf hinaus das viele Ihr Glück im Ruhestand sehen und die Zeit davor arbeiten sie auf ein Ziel hin das sie nicht glücklich  macht. Die jungen produktiven Jahre, nutze sie. Verharre nicht in Stagnation, ungesunden Beziehungen oder Jobs die dir keine Befriedigung geben.


Beziehungsmodelle

Wenn eine Frau einen Mann kennenlernt der Musiker ist und die beiden haben gemeinsame Interessen, dann soll sie doch ruhig mit ihm zum Abendessen ausgehen. Ob sie mit ihm auch ein Ballett oder Konzert besuchen darf? Ja, natürlich. Sie geht gelegentlich auch mit ihrem Ehemann zusammen auf einen Ballettabend oder auf ein Konzert, aber er kann ihr unmöglich die gleiche geistige Anregung bieten, die sie bei einem Musiker findet. 

 

Wenn ein verheirateter Mann eine Frau oder einen Mann kennenlernt und sie sind sich sympathisch und sie verbinden gemeinsame Interessen, dann spricht absolut nichts dagegen den Kontakt zu halten.

 

Ich finde es immer wieder erschreckend wie vor allem Männer von ihren Frauen verboten bekommen, wen sie zu treffen haben und wen nicht. Der Kontakt zu Freundinnen oder zu Kumpels wird beendet wenn die " Gute " diese Kontakte für einen schlechten Umgang hält. Lass dir von deinem Partner niemals vorschreiben mit wem du dich triffst, das gilt für Frauen und für Männer. 

 

Dein Partner kann nie alles in einer Person verkörpern, daher spricht nichts dagegen außereheliche Freundschaften zu pflegen die dir gut tun, auch wenn dein Partner diese Person nicht mag. Liebt dein Partner dich wirklich, wird er dir diese Freude gönnen und deine Entwicklung unterstützen.

 

Außereheliche Beziehungen verlangen Vertrauen, können für persönliche Entwicklung sowie für die Ehe selbst sehr bereichernd sein. Es heißt auch nicht das der Ehepartner nicht an einer Außerehelichen Beziehung teilhaben darf, im Gegenteil.

 

Das ganze beruht wie gesagt auf Vertrauen und Freiheit. Diese Freiheit sollte euch beiden sehr viel bedeuten. Meiner Erfahrung nach ist das eigentliche Problem in der Ehe die Tatsache, dass man eine mehr oder minder große Selbstverleugnung praktiziert. Die meisten Leute versuchen immer in den gewohnten Gleisen zu fahren und wollen sich nie davon entfernen. Aus dem Grund weil sie Angst haben den Halt zu verlieren oder auf einen anderen Menschen zu stoßen, den sie vielleicht mehr lieben könnten als den Ehepartner.

 

Natürlich ist Freiheit mit dem Risiko verknüpft, dass z.B. eine Frau eines Tages jemanden trifft der besser aussieht, reicher oder intellektueller stimulierender ist als der eigene Ehemann und das wäre wohl das Ende der gemeinsamen Ehe. Aber das Leben ist nun mal so, es gibt für nichts eine Garantie. Wenn jeder ständig Angst haben müsste, das der Partner sich jemand anderen zuwendet, ohne das etwas dabei ist dann wäre das ein Zeichen von Schwäche und Angst vor der Konkurrenz, stimmts? Aber du solltest keine Konkurrenz fürchten. Du kannst niemand anderes sein, als derjenige der du bist.

 

Und du kannst z.B. deine Frau auch nicht Zuhause einsperren und an dich binden. Du weißt was du geben kannst und du kannst einschätzen ob ihr euch wahrlich liebt.

 

Genau das ist es was viele Leute beunruhigt, diese Angst, dass man jemand finden könnte, der besser oder schöner oder was weiß ich alles ist, aber das liegt eben an den eingefahrenen Gleisen von denen ich vorhin sprach. Die Menschen haben Angst vor ihrer eigenen Beziehung. Wenn sie sich nicht einmal selbst trauen, wie können sie dann anderen vertrauen?

 

Die Angst das der andere jemand finden könnte, der attraktiver auf ihn wirkt, entspringt doch nur den Zweifeln in der eigenen Beziehung. Wenn ein Paar eine sichere und aufrichtige Beziehung aufgebaut hat, dann ist das eine mühselige Arbeit. Aber wenn man es erreicht hat, dann schafft die Freiheit, die eine solche Beziehung einem gibt, eine außerordentliche starke Bindung zwischen den Partnern. Die Aufrichtigkeit und Freiheit sind wirklich ein Band das Paare zusammenhält.

 

Ich will hier niemanden die ideale Beziehungsformm aufzwingen sondern aufzeigen welche Möglichkeiten es gibt und wie viele Menschen in einer Beziehung leben die ihnen nicht gut tut. Wenn in der Beziehung langweilige Routine herrscht begründen das viele mit ,,Naja wir sind halt schon so lange zusammen und wenn man lange verheiratet, ist stellt sich der Beziehungsalltag ein". Ist dieser Zustand erstrebenswert? Ich denke nicht.

  

Gebt ihr euch den Verpflichtungen der traditionellen Ehe und deren Grundsätzen hin oder handelt ihr mit eurem Partner selbst aus wie ihr eure Ehe leben wollt? So wie es z.B. in einer offenen Beziehung der Fall ist.

 

Was ist eine Offene Ehe / Beziehung? Na klar, die meisten denken dann: ,, Oh, der darf fremdgehen und der hüpft mit anderen Frauen ins Bett"

 

Da sieht man mal wieder wie unaufgeklärt unsere Gesellschaft ist und wie konditioniert wir sind. Außereheliche sexuelle Kontakte können zwar Bestandteil sein einer Offenen Ehe, müssen es aber nicht. Gar nicht, das steht auch im Gegensatz zu den traditionellen Grundsätzen nirgends geschrieben.

 

Deswegen heißt es ja offene Ehe, je nach seiner persönlichen Entscheidung kann jeder Partner die Alternativen wahrnehmen oder nicht. Studien zeigen zudem das die "treu" monogamen häufiger außerehelichen Sex haben wie die Paare die eine Offene Beziehung führen! Die monogamen findet man dann auf den Seitensprung Portalen wieder die wie Pilze aus dem Boden schießen. Auch die Fremdgehagenturen haben hoch Konjunktur. Paare die in einer offenen Beziehung leben müssen nicht heimlich irgendwelche Flirtportale besuchen, denn vor allem die monogamen Freunde der Treuen treiben sich auf solchen Portalen herum.

 

 

Die offene Partnerschaft kann beim Mann sowie bei der Frau die seelische und geistige Entwicklung fördern. Auf ihre Verbindung haben Veränderungen und neue Erfahrungen einen günstigen Einfluss. Durch Veränderungen werden neue Verhaltensweisen, neue Beziehungen , neue Selbsterkenntnisse und eine gesteigerte Dynamik der Wechselbeziehung zwischen den Partnern möglich. Sogar die Liebe zum Partner kann zu einem zyklisch auftretenden Ereignis werden. Da jeder durch seine individuelle Entwicklung und die wachsende Kenntnis des anderen für den Partner attraktiver wird, verstärkt und festigt sich ihre Verbindung, wird immer wieder neu belebt und kann ständig wachsen.

 

Das Begehren nach fremder Haut, Abenteuer, Entdeckung des Neuen und Unbekannten lässt sich nicht einfach eingrenzen ohne sich selbst zu verleugnen Das ist in monogamen Beziehungen oft der Fall. Wenn du ständig dich selbst verleugnest, deine Bedürfnisse, deinen Trieb dann wird dich das kaputt machen und sehr unglücklich. Wenn du erst mal verheiratet bist dann fügst dich den Grundsätzen..und das geht wie die Statistiken zeigen ziemlich in die Hose. Nicht selten trennen sich frisch verheiratete kurz nach der Ehe. Es gibt selbstverständlich auch Ehen die wunderbar sind, dass sei hier nochmal erwähnt. Der Maßstab hier allerdings ist Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit in einer monogamen Ehe!

 

 

Obwohl Paare vor der Ehe schon Jahre lang glücklich zusammen waren, kommt es nach der Trauung zur Krise. Wie kommt das? Das liegt u.a. daran das vom ersten Tag der Eheschließung die Rollenbilder Ehefrau und Ehemann angenommen werden. Oft hört man sagen, früher war ich freier, jetzt in der Ehe fühle ich mich so gebunden und komme mir eingesperrt vor. Du musst dich nicht gebunden und eingesperrt fühlen. Du musst auch die längst überholten Grundsätze der Ehe nicht einhalten, führe wenn es für dich richtig anfühlt eine offene Ehe wie du und dein Partner es für richtig halten. Abgesehen davon ist es ziemlich lächerlich an einem Tag ein Versprechen zu geben, dessen Grundsätze für den Rest des Lebens gelten soll. Umstände ändern sich, Menschen ändern sich, alles ändert sich. Am Tag der Trauung unendliche Treue und Zweisamkeit zu schwören ist Unverantwortlicher Bullshit. Um diesem Schwur gerecht zu werden nehmen viele Menschen unsägliches Leid auf sich um oft leider viel zu spät doch die Konsequenz zu treffen.

 

Wichtig ist es hier zu erwähnen das du dich nie strikt an eine Beziehungsform halten musst, eine Beziehung kann mehrere Phasen der Entwicklung durchleben. Durchweg monogam, erst monogam dann polygam etc. 

 

 

Der Unterschied zwischen der traditionellen Ehe und der offenen Ehe ist der Unterschied zwischen Zwang und freier Entscheidung.

 

 

Diese Beziehung setzt allerdings voraus das beide, die Frau und der Mann, emotional mit sich im reinen sind und die Beziehung ein starkes Fundament b.z.w. Vertrauen mit sich bringt. Menschen mit schwachem Selbstwert und mangelndem Selbstbewusstsein kann diese Form der Beziehung seelisch krank machen.


Freie Liebe?

Vor kurzem hab ich einen sehr abwertenden Beitrag gesehen über freie Liebe. Swingerclubs, Paartreffs, Cybersex, Bordelle etc. seien alles sündige Institutionen. Ist der Besuch in so einem Establishment verwerflich? Swingerclubs haben durchaus ihre Berechtigung. Man liebt sich zwar, aber mit dem Sex haut es einfach nicht mehr hin und die Beziehung aufgeben nur wegen dem mangelndem Sex ist meiner Meinung nach fatal. ( Bitte unterscheidet zwischen Herzenstreue und sexueller Treue ) Lass dir das auf der Zunge zergehen.

 

Du hast einen Partner und ihr liebt euch, habt euch eine tolle Existenz aufgebaut mit allem drum und dran. Bis auf den Sex seit ihr absolut glücklich, soll nur wegen dem Sex die ganze Beziehung beendet werden? Nur weil die Kirche und die dadurch konditionierte Gesellschaft so brainfucked ist, dass du denkst die Beziehung beenden zu müssen? 

 

Was macht man nun? redet man offen über die Thematik oder verschweigt man dieses Problem? Leider können viele Paare nicht über solche Themen reden, man bleibt im eigenen Kopf, geht im Gedanken fremd und irgendwann passiert es in echt. Warum nicht miteinander reden und zusammen eine Lösung finden, um wo anders die sexuelle Befriedigung zu erhalten? Es geht doch "nur" um den Sex, soll man die Beziehung beenden nur weil der Sex fehlt? Lieber über das Thema reden und eine gemeinsame Lösung finden und seinen Trieb ausleben dürfen. Das ist eine Lösung für beide, keine Lösung ist es in der Beziehung zu schweigen und im Gedanken oder hinter dem Rücken des Partners sonst etwas anzustellen.

 

In Gesprächen mit eher konserativen monogamen Menschen kommt dann gerne das Argument, Establishments die Sexualität mit dritten anbieten, sollten verboten werden. Das ist schmutzig, assozial und hat nichts mit einer wahrer Liebe und einer "echter" Sexualität zu tun. Solche Menschen sind meist sehr engstirnig und lassen sich gerne vorgefertigte Meinungen auftischen, anstatt selbstständig zu denken und eigene Wege zu finden.

 

Es sollte beachtet werden, je weniger Verbote gelten und je mehr Wege sich öffnen, desto freier wählt das Begehren unter den verschiedenen Möglichkeiten seiner Befriedigung aus. Cybersex, Pärchenparties, Telefonsex, Parkplatzsex, Masturbation, Partnertausch, Swingerparties, Fetischparties, Seitensprungagenturen usw. ... wer will da noch von einem "natürlichen" Sexualverhalten sprechen? Den moralischen Zeigefinger zu heben ändert an der Entwicklung nichts, selbst wenn man gewillt ist, den überwiegenden Teil der Bevölkerung sexuell pervertiert zu halten. Was ist eigentlich pervers und was ist normal? Wenn Menschen ihre tiefsten Wünsche äußern könnten ohne Angst haben zu müssen beurteilt zu werden, dann wären die Aussagen jeglicher konservativen Norm!

 

Hier zeigt sich mal wieder die heuchlerische Doppelmoral in unserer Gesellschaft. Nach außen hin werden Prostitution und gekaufte Liebe verurteilt, auf der anderen Seite besucht jeder zehnte Mann regelmäßig ein Bordell.

 

Nun behaupten "Experten" gerne, solche sexuellen Aktivitäten seien bar jeder Liebe. Doch auch der Lusttrieb ist in der Lage, starke herzliche Gefühle zum Objekt der Begierde herzustellen. Die "brennende" Liebe ist ebenfalls Liebe. Menschen können sich lieben, ohne sich im Alltag zu verstehen. Sie können leidenschaftlich und liebevolle Sexualität miteinander erleben ohne deshalb als Lebenspartner geeignet zu sein. Sie können sich schlicht und einfach als Sexualpartner lieben.

 

 

Deshalb ist die Behauptung, wer sich partnerschaftlich liebt, muss sich zugleich auch sexuell begehren, weil die partnerschaftliche Liebe der Sexualität als Ausdrucksform bedarf, aus dem Blickwinkel von Lusttrieb und Begehren absoluter Quatsch. Und der Umkehrschluss, wer sich nicht begehrt, liebt sich demnach nicht, entbehrt jeder Grundlage. Warum sollte der Lusttrieb nach einem Eheschein fragen? Er wird die begehrte Person auch ohne diesen lieben.

 

Also, legt die Regeln in eurer Beziehung für euch selbst fest. Bindet euch nicht an Regeln die euch die Kirche oder die Gesellschaft als die " wahre " Beziehungsform aufdrängt. Lebst so wie ihr wollt, werdet glücklich und es werden auch andere.

 

In der Beziehung geht es darum das ihr euch ergänzt und nicht verpflichtet seid, euren Partner glücklich zu machen und emotionale Löcher in ihm oder in euch zu stopfen. Wenn ich diese Frau habe, dann wird sie mich glücklich machen. Nein, niemand ist dafür verantwortlich dich glücklich zu machen. Wenn Du Pech hast erwartet dein zukünftiger Partner das gleiche von Dir und am Ende finden sich zwei suchende die sich gegenseitig nach unten. 

 

Hier stellt sich eine Frage die sich viele Liebenden fragen sollten: Liebt ihr euch oder braucht ihr euch?


Glaubenssätze und Konditionierung

Die meisten Menschen lernen schon von der Kindheit an, du wirst erst geliebt wenn du Leistung bringst. Du musst brav sein und gehorchen, darfst nicht rebellieren und sollst Leistung bringen. Dann wirst du geliebt. Viele tragen diesen Glaubenssatz in das Erwachsenenalter hinein und fordern dieses " leisten " müssen auch in der Beziehung. Von daher sind sehr viele Beziehungen keine Liebesbeziehungen, sondern Handelsgesellschaften und sehr oft auch Freiheitsberaubung im gegenseitigen Einvernehmen.

 

 

Glaubenssätze unter denen Beziehungen leiden:

  • Ich liebe dich wenn du mich zurück liebst
  • Ich liebe dich nur solange du mir treu bist
  • Ich liebe dich solange wie du meine Erwartungen erfüllst

 

Liebe ist ein geben und nehmen. Menschen die so etwas sagen, geben dann nur gerne wenn sie auch was dafür bekommen. Das ist keine Liebe , wahre liebe ist immer selbstlos. Liebst du oder brauchst du? Das ist die richtige Frage!

 

Bleibe Dir und deinem ICH sowie deinen persönlichen Zielen treu. Eine Selbstaufgabe und ein bedingungsloses und unkritisches Verschmelzen mit dem eigenen Partner bringen oft nur vorübergehendes Glück. Erhalte dir ein intelligentes Maß an Eigenständigkeit, du machst dich gegenüber deiner Partnerin gegenüber viel interessanter und bist dadurch auch viel besser in der Lage einen klaren Kopf zu bewahren.

 

Lebe so das dein Herz leuchtet, und du legst den Grundstein dafür das es allen Menschen gut geht. Wahre Selbstlosigkeit die aus dem Herzen resultiert ist ersten Schritt der Ehrlichkeit zu sich selbst. Aus diesem erblüht dann ganz von selbst der Wunsch nach Wohlbefinden aller Lebewesen. Du säst das nach außen was du zuvor in deinem inneren geerntet hast.

 

Dieser Artikel stellt keine allgemein gültige Beziehungsform als "die einzig wahre da", dieser Text soll  lediglich zum nachzudenken animieren und zum hinterfrage anregen. 

 

 

Wie ist deine Meinung zu diesem komplexen Thema? Kannst du dich öffnen für andere Beziehungsformen wie z.B. der Polygamie ? Oder gibt es für dich ausschließlich die klassische Monogamie? Schreibe mir deine Meinung per Mail oder als Kommentar unter diesen Artikel.

 

 

Michael Keller

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Kommentare: 11
  • #1

    Marcel73 (Sonntag, 01 Februar 2015 13:21)

    geliked - geteilt - für gut empfunden ! Weiter so!

  • #2

    Stuggicoach (Montag, 16 Februar 2015 17:14)

    Für Menschen die ehrliche Worte vertragen und auch bereit sind, sich und ihr Leben zu reflektieren, ist dieser Artikel eine großartige Quelle der Inspiration. Gruß aus dem Südwesten, Beste Grüße, StuggiCoach

  • #3

    Alter Sack (Sonntag, 15 März 2015 12:43)

    Geht ganz schön in die Tiefe der Artikel, mir tun die Menschen Leid die unglücklich in einer Beziehung sind. Nur weil sie denken sie müssen zusammen bleiben, weil sie verheiratet sind oder Kinder haben. WHAT THE FUCK, kranke Gesellschaft. Niemand ist auf eine unglückliche Beziehung angewiesen, außer diejenigen die zu faul sind an ihr eigenes Glück zu arbeiten.. Ich bin jedenfalls froh meine unglückliche Beziehung beendet zu haben, jetzt führe ich ein super schönes Leben. Früher musste ich immer Rücksicht nehmen, ständig Kompromisse machen, durfte meinen Traum nicht leben und hatte Sex mit meiner damaligen Frau, der so mies war das ich auch gleich hätte sein lassen können. Gut dass ich da raus bin, Ehe hin oder her...es war einfach verschwendete Lebenszeit in einer unglücklichen Ehe. JEder sollte hinterfragen, bin ich noch glücklich in meiner Beziehung? Falls nein, ziehe die Konsequenzen. Danke für den Artikel, ich hoffe er öffnet einigen Menschen die Augen, sich und ihre Beziehung zu hinterfragen. Addi

  • #4

    Simon (Dienstag, 28 April 2015 17:20)

    Absolut mega Artikel!!

  • #5

    Selim (Freitag, 19 Juni 2015 10:54)

    puuhh, soviel Wahrheit verdaut glaub ich nicht jeder...hau rein Bro

  • #6

    Kj (Mittwoch, 24 Juni 2015 15:10)

    Habs mir jetzt zu ende durch gelesen ;-) Ich war 15 Jahre in einer bez. davon 8j Ehe.. wir sind mit 13 zusammen gekommen mit 21 geheiratet mit 22 kam Nachwuchs und getrennt mit 29!
    erst nach der Trennung, hab ich selber gemerkt wie sehr ich mich in eine schiene drücken lassen hab, obwohl ich immer mein eigenen Kopf hab und kein Mitläufertyp bin, aber man entwickelt sich eben verschieden.. ich bin froh die Trennung durchgezogen zu haben, allerdings hab ich 5 Jahre dazu gebraucht völlig bekloppt.

    Naja und was soll ich sagen das Trennungsjahr ist fast um und wir verstehen
    uns bombig so gut haben wir uns in den 15j nicht verstanden, wir taten uns gegenseitig nicht gut!

    Sexuelle Frustration meinerseits ist der Grund warum ich jetzt nur eine offene Beziehung möchte, ich war dennoch die ganzen Jahre treu das mal noch so erwähnt...
    aber fakt ist, das eine offene Beziehung noch aufrichtiger ist als eine monogame! warum? weil man ehrlich sein muss und vertrauen zum Partner da sein muss, das eigentliche Problem ist das fast alle Beziehungen scheitern weil die Kommunikation fehlt!

    Es heißt ja nicht das jeder sich durch die Gegend vögelt wie bekloppt.. es gibt aber Vorlieben die mit dem Partner nicht zu vereinbaren sind, die man woanders auslebt und es sollten regeln abgesprochen werden! fakt ist liebe und Sex sind 2 paar schuhe, aber Sex mit liebe unbezahlbar ;-) Probieren geht über studieren!

  • #7

    Michael (Dienstag, 22 September 2015 21:09)

    Hey Servus,
    Bin neu auf die Seite gestoßen und muss sagen du hast eine gute Botschaft. Der Artikel hier sehe ich mit geteilter Meinung.
    Eines ist Fakt wir haben heute eine Zeit die für den Mann sehr schwer ist. Ich gehe soweit es ist die härteste Zeit der letzten Jahrzehnte. Was bringt uns Wohlstand und Sicherheit wenn wir nicht glücklich sind. Ich bin auch dafür das sich manche Sachen in unserem Kopf lockeren sollten und das man nicht alles von der Kirche übernehmen sollte. Nur muss auch eines klar sein das seitens der Frauen diese Lockerheit die wir heute haben auch massiv ausgenützt wird.
    Ich nehme mal den Swingerclub als Beispiel. Du zahlst als Mann viel mehr als die Frau,Paare. Es herrscht Männerüberschuss und die Frauen von den Pärchen benützen dich als Reserve.
    Das mal zum Thema Swingerclub. Für mich ist eines klar wenn es in der Beziehung Probleme gibt sollte man diese zusammen Lösen oder sich trennen alles andere ist Rosa Rotes Brille denken. Ich bin der Meinung wenn in einer Beziehung klar die Rollen verteilt sind es auch funktionieren kann. Ich habe oft gesehen das gerade in Pärchen wo die Beziehung lockerer ist die Frauen die Hosen an haben. Die Frau hat dann mehrere Sexpartner darf machen was sie will und hat noch materielle Ansprüche das es nur so kracht.

    Daher sage ich. Wenn der Sex in der Beziehung zu langweilig wird dann sollten beide was ändern. Und man kann zb. in Swingerclub gehen oder zb. ein Partnertausch machen. Nur sollte auch für die Frau klar sein das dies kein frei Schein fürs rum vögeln ist.
    Ich finde es heute auch erschreckend wie verlogen manche Beziehungen sind und wie wenig auf die Treue Wert gelegt wird. Treu und Ehrlich sein ist die Basis einer Beziehung. Nicht das Treu sein ist ein Problem sondern die Verlogenheit. Und da gebe ich meinem Vorredner recht. Frauen sind verlogener im Fremdgehen als wir Männer.

  • #8

    Fabi (Donnerstag, 29 Oktober 2015 15:17)

    Meiner Meinung nach sind offene Beziehungen ehrlicher als monogame, ist meine Meinung. Der Artikel zeigt sehr gut auf wie es um Beziehungen bestellt ist, gerne mehr davon. Peace Fabi

  • #9

    Nise (Donnerstag, 11 Februar 2016 11:26)

    Ein ehrlicher Einblick, ich danke dir für diesen tollen Artikel. Denise

  • #10

    Jürgen (Donnerstag, 02 März 2017 19:52)

    Guten Abend Herr Keller. Ich habe den Artikel ausgedruckt und meiner Frau gezeigt, was sich als gute Idee heraus gestellt hat. Ich finde es beängstigend wie viele Paare mit Scheuklappen durch die Beziehung siechen ohne über den Tellerrand zu schauen. Uns hat der Artikel die Augen geöffnet. Vielen Danke dafür und weiterhin alles Gute für Ihr Unternehmen, Jürgen

  • #11

    Michael / Headcoach (Montag, 03 April 2017 17:38)

    Hallo Jürgen, danke für dein Kommentar. Es freut mich das der Artikel Dir weiter geholfen hat. Vielen Dank für die Grüße. Ich wünsche Dir alles beste, Michael